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Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 3 Years, 4 Months ago
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Einträge aus dem alten Forum
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Brainy
Registriert: Jul 2006
Herkunft: Düsseldorf
Beiträge: 579
online
**** Wie wäre das? - es regnet nur nachts im Traumland ...(?)
Und dann gehen wir tanzen im Regen ...
Schon gewusst? In Marlo Morgans "Traumfänger" sprechen die Aboriginees den zivilisierten Menschen (so genannten "Angepassten") ab, mit der Natur in Einklang zu stehen, ...
... weil wir z.B. nicht das Gefühl kennen, nackt im Regen zu tanzen ...
Gibt es jemanden unter Euch, der das schon einmal ausprobiert hat?
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Yours Brainy
am Mon, 02.10.2006 um 22:10 Uhr
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 3 Years ago
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Schöner Gedanke, aber ich möcht mal weg von dem 3 dimensonalen Vorstellungen. Das engt zu sehr ein. Ich glaube wir können einen entscheidenen Teil dazu beitragen wie unsere Zukunft wird. Ih nenne unsere Zukunft "unser Traumland"!
In diesem Bericht möchte ich dich in meine Zukunft einladen. Es ist ein Text, der zwar die Zukunft sein könnte, aber vorerst nur aus meiner Kreativität entspringt.
Ich stelle mir eine Zukunft vor, in der wir Menschen erkennen welche göttliche Kraft in uns steckt. Wir sind eins und doch jeder für sich. Wir sind Engel, die Kinder Gottes. Obwohl jeder ein eigenes Individuum in sich trägt, sind wir eins. Die Zukunft besteht aus bedingunggsloser Liebe. Ein Gefühl das zwischen Verliebtheit und Akzeptanz, Vertrauen und Respekt steht. Jeder weiß der Wichtigkeit seiner Geschwister und lebt auch dem entsprechend. In der Zukunft, ich nenne sie mal unsere Traumwelt wird der Zeit und und Raum nur eine geringe Bedeutung zugeschrieben. Jeder von uns kann zugleich hier aber auch dort sein. Während wir in Einklang sind mit der Natur wird sich Mutter Natur bemühen uns alles erdenkliche zu geben, was wir benötigen. Wir tanzen im Regen, erfreuen uns am Schnee und sehen die Sone als das an was sie ist, nämlich die Schöpfung allen seins, ein Instrument Gottes.
Allein mit unseren Gedanken können wir unser Aussehen bestimmen. Allein mit unseren Gedanken können wir bestimmen wann und wo wir sein können.. Wir werden zu Beobachter unserer eigenen Vergangenheit und sind bzw. bleiben zugleich Schöpfer und Erschaffer.
So, das ist meine Vorstellung von unserem Traumland, unserer Zukunft. Vl. Kann hier jeder seine Phantasie reinstecken, so dass unser Traumland noch viel größer wird. Ich werde es dann Zusammenfassen und auf meine HP unter unser Traumland stellen.
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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Soula
Registriert: Jul 2006
Herkunft: Meerbusch
Beiträge: 315
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**** Nach unserer ganz tollen Hochzeitsreise im Februar diesen Jahres haben wir dieses Bild an unsere Wohnzimmer-Wand gemalt.
Wir waren in der Kiwi-Zone und in Thailand und sehr inspiriert von den Schönheiten dieser Länder.
Eigentlich kommt das unserem Traumland schon sehr nahe. Und im Schlaf treffen wir uns auch immer dort :-p
Wandbild Traumland
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Seth
Registriert: May 2007
Herkunft: Wien
Beiträge: 2
offline
* Hmm. Scheinbar will da keiner den Anfang machen.... Na gut... dann geb ich mal ein wenig Inspiration.
Ist ein kleiner Auszug aus meinem Blog mit dem Titel:"Weg mit den Gedanken"
Heute lasse ich mich mal vollkommen gehen. Das bedeutet, das ich nicht darüber nachdenke, was aus meinen Finger fliesst. Ich schreibe, was mir durch den Kopf geht. Ohne Gedanken darüber zu verschwenden, ob der Text im herkömmlichen Sinn verwertbar ist. Also mache ich mich nun auf den Weg. Wie eine Bergwanderung. Schritt für Schritt den Berg hinauf. Links und rechts neben Mir Menschen, die mich nicht wahrnehmen.
Menschen, die scheinbar sosehr mit sich selbst beschäftigt sind, das sie mich nicht bemerken. Und ich geniesse das. Denn dies Ruhe, die mich umgibt, ist einfach göttlich. Der Boden ist von weichem Moos bedeckt und die Schritte, die ich mache, lassen mich immer ein wenig einsinken. Es ist, als laufe man über eine feuchte Wiese. Vor mir taucht ein Felsen auf. Ich beschliesse, mich etwas niederzulassen und die Sonnenstrahlen zu geniessen, die wie wärmende Hände über meine Wangen streichen. Ich geniesse den warmen Wind, der mir durchs Haar streicht. Mein Blick wandert über den kleinen Bergsee, der ein Stück weiter unten liegt. Ein Steg mit einem kleinen Ruderboot. Ich überlege, ob ich nicht zu der kleinen Insel rudern soll, die dort mitten im See liegt. Ein Lächeln gibt mir die Initialzündung, und ich erhebe mich, um den Hang hinunterzurutschen. Einfach rutschen, wie auf einer Eisfläche. Ich rutsche und rutsche. Spüre, wie sich unter meinen Fussohlen die Grashalme umbiegen und wieder aufrichten.
Unten angekommen, gehe ich über den Holzsteg und höre das Knarren der Holzplanken. Das Ruderboot ist wohl schon etwas älter, denn es ist zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Ich verschwende keinen Gedanken daran, wie ich jetzt zur Insel komme, sondern setze meinen Fuss auf die Wasseroberfläche. Im ersten Moment bin ich etwas unschlüssig, ob das wirklich funktioniert, aber noch bevor ich mir Gedanken darüber machen kann, bewege ich mich über das Wasser und gehe auf die kleine Insel zu. Es ist so wunderschön hier. Eine kleine Gruppe Vögel steigt aus dem Schilf auf. Ich betrete die Insel und sehe mich um.
Vor mir liegt ein kleines Wäldchen links ein kleiner Strand. Ich entdecke eine Feuerstelle, über der ein kleiner Kessel hängt, aus dem heisser Dampf entweicht. Der Geruch von Eintopf steigt mir in die Nase und ich sehe mich um, wer dieses köstliche Gericht wohl zubereitet hat. Niemand zu sehen. Im Sand sind Fussspuren zu sehen, die von der Feuerstelle wegführen. Ich greife nach dem Kochlöffel und rühre kräftig um, damit der Eintopf nicht anbrennt. Also los. Die Fussspuren führen zu einem kleinen Weg, der sich um das kleine Wäldchen schlängelt. Nachdem ich das Wäldchen umrundet habe, entdecke ich ein Häuschen mit einem kleinen Garten. Das kleine Gartentor steht offen. Als wäre es eine Einladung. Und trotzdem bin ich nicht sicher, ob ich mit meiner Anwesenheit nicht diese Idylle störe.
Ich entschliesse mich, das Wäldchen zu erkunden. Wer auch immer in diesem Haus wohnt, ist später noch immer da. Ein einziger Sprung katapultiert mich in die Mitte des Wäldchens. Genau in die Lichtung, die kreisförmig von den Bäumen umrundet wird. Ein umgefallener Baum streckt seine Wurzeln in die Höhe, und ich denke, dass dies der Ideale Platz für eine Hängematte wäre. Einen Augenschlag später blicke ich in den Himmel. Schaukelnd, liegend, die Ruhe geniessend. Hier gibt es nichts, daß nicht perfekt wäre. Mein Blick schweift über die Berge und deren schneebedeckte Gipfel. Wie es wohl wäre, dort oben einen Schneemann zu bauen? Genau an der höchsten Stelle. Möchte ich das? Oder ist das nur ein flüchtiger Gedanke? Während ich nach der Karotte fasse, um sie dem weissen Kerl ins Gesicht zu rammen, stelle ich fest, daß der Schnee hier gar nicht kalt ist. Zumindest nicht so kalt, daß es unangenehm ist. Der Schneemann ist fertig und ich bewundere mein Werk. Mit einem zufriedenen Seufzen wende ich mich ab, und beschliesse, zu fallen.
Als ich an der Kante stehe und nach unten blicke, wird mir schwindelig. Soetwas habe ich noch nie getan. Was passiert, wenn das hier nicht funktioniert? Was, wenn ich doch unten aufschlage? Was... wasss..... Noch bevor sich Ängste einschleichen können, mache ich einen Schritt nach vorne und lasse mich fallen. Ich sehe, wie die Felswand an mir vorüberfliegt. Ich falle und falle. Nach einiger Zeit verschwindet die Angst. Ewig zu fallen bedeutet doch fliegen, oder? Fliege ich oder falle ich? Ich breite meine Arme aus und habe das Gefühl zu schweben. Ich sehe nach oben und sehe Himmel. Ein Blick nach unten zeigt mir den Boden, der auf mich zukommt, und trotzdem nicht näher kommt. Wie funktioniert das? Ich beschliesse, nicht darüber nachzudenken, sondern es einfach zu akzeptieren. Genug gefallen. Ich richte mich auf und meine Füsse berühren den Boden. Stein. Kühl und angenehm. Meine Wanderung geht weiter. Eine Höhle. Der Himmel ist verschwunden. Nur mehr Dunkelheit. Im ersten Moment ist es etwas eigenartig, doch dann beginne ich die Dunkelheit wie einen Mantel zu empfinden. Ich hülle mich in ihr ein und sie verliert all ihren Schrecken. Nichts kann mir hier passieren. Nichts.
Ein leises Rauschen dringt an mein Ohr. Offenbar ein unterirdischer Fluss. Ich gehe dem Geräusch nach und trete aus der Höhle heraus. Vor mir erhebt sich eine Felswand. DAs müssen mindestens dreissig Meter sein. Und ein Wasserfall, der in einen See stürzt. Fallendes Wasser. Wie glitzernde Perlen. Sie schlagen auf der Oberfläche ein und vereinen sich wieder mit ihrer Existenz. Rund um mich Palmen und Sand. Es ist richtig warm hier. Wie da Gefühl wohl ist, wenn man einen Wasserfall hinaufklettert? Das muss ich probieren. Meine Hände greifen nach den Wassertropen und ich fühle, wie sie sich um meine Arme legen und mich hochziehen. Nachdem ich endlich oben angekommen bin und wieder hinunterblicke sehe ich den kleinen See. Nochmals springen? Nochmals fallen? Ach was solls. Ich springe. Die Wasseroberfläche kommt immer näher und ich tauche ein. Ich fühle das Wasser, das sich wie Gelee um mich legt und mich umschliesst.
Lasse mich einfach treiben. Wohin geht es wohl? Ich blicke auf und sitze am Strand. In meiner rechten Hand halte ich einen Holztopf, der mit Eintopf gefüllt ist, während ich mit meiner linken Hand ein Brot in den Eintopf tunke. Das wird ein Festmahl. Ich esse und geniesse, wie die Sonne über den Gipfeln untergeht. Genug. Ich kann nicht mehr. Ich bin voll. Die Schale verschwindet und ich lasse mich zurückfallen, kuschle mich in das Daunenkissen, daß unter mir liegt. Unter freiem Himmel schlafen. Was gibt es schöneres. Meine Augen fallen zu......
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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Lilith
Registriert: May 2007
Herkunft: Tröglitz
Beiträge: 437
offline
**** Hallo Seth, danke für einen Teil Deines Traumlandes, ich konnte gut anknüpfen und gebe mal meinen dazu ;o)
....mmmm, mich umfängt ein leichtes warmes Vibrieren, die Sonnenstrahlen kitzeln meinen Körper wach.
Das Meeresrauschen dringt in mein Bewusstsein, jede Welle die ans Ufer rauscht, weckt jede einzelne Zelle in meinem Körper.
Eine leichte wohlig warme Brise schaukelt die Hängematte, in der ich aufwache.
Was für ein Morgen und ich bin dankbar.
Ich öffne meine Augen, sehe ein leuchtend grünes Blätterdach, das sich wie eine riesige Decke nach oben hebt, den Schutz der Nacht von mir nimmt.
In den Bäumen über mir hängen pralle reife Früchte, die nur auf einen Gedanken von mir warten.
Leise und langsam schwebt die leuchtend golden-orange-rote Frucht zu mir herunter.
Ich sehe die Tautropfen auf ihr, die sich in der Sonne spiegeln. Sehe, wie sie im feinen Pelz ihrer Schale eingebettet sind.
Ich greife nach ihr, spüre die samtig weiche Schale an meinen Fingern, den Druck, den tausend süße Tropfen in ihr verursachen. Sich nach draußen drängen, in meinen Mund.
Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, voller Genuß, ganz langsam graben sich meine Zähne in das saftige, süße, himmlisch erfrischende Fruchtfleisch.
Ich spüre winzige Geschmacksexpolisionen im Mund......
Jede Zelle meiner Zunge nimmt einen anderen Geschmack war, alles bis ins Kleinste perfekt aufeinander abgestimmt, rund und vollmundig - aaaaaah.
Ich spüre die sinnliche, nährende Kraft die von dieser Frucht in meinen Körper sinkt.
Der Saft tropft mir aufs Kinn, läuft mir über den Hals, Dekolte, Brüste.
Ich genieße dieses göttliche Frühstück, spüre wie Sonne, Meer, Wind und die Kraft der Frucht mich immer mehr zu Bewegung animiert.
Langsam leicht schwebend, erhebe ich mich aus der Hängematte, spüre noch etwas die Steife der Nacht in meinen Gliedern, einen Schritt vor den anderen im wohlig warmen Sand unter meinen Füßen, hin zum Meer, das in seiner türkis grünen Klare vor mir liegt in unendliche Weite.....
Einen Moment stehe ich im seichten, warmen Wasser, spüre die angenehme Frische die mich umspült, bewege mich langsam vorwärts, Schritt für Schritt, tiefer hinein, spüre wie mich das Meer in seine Arme nimmt.
Mich trägt, die Wellen mich sanft schaukelnd hin und her schwingen, ich liege auf dem Rücken, eingebetet in Sicherheit und Frieden, sehe in den weiten blauen, klaren Himmel, sehe Vögel, die in weiten Schwingen Ihre Kreise ziehen.....
Langsam streifen mich sanfte Algenarme, ihre Berührung mit meiner Haut erzeugt einen duftig weichen Schaum der einen kurzen Moment auf meiner Haut steht, und sich dann in den fließenden Bewegungen des Meeres im Nichts auflöst.
Hmmmm, ich genieße dieses Baden in der Wonne der Natur. Ich bin dankbar.
Mittlerweile hat mich das Meer nach draußen getragen, erfrischt, gereinigt und hellwach ziehe ich nun in langsamen kraftvollen Zügen zum Ufer zurück.
Ich spüre wie jeder Muskel im Einklang meines Körpers mich vorwärts trägt, wie ich mich trage, wie ich getragen werde.
Am Ufer angelangt liege ich noch eine Weile im seichten Wasser spüre, kleine Fische, die an mir stupsen, spiele mit winzigen Tierchen im Wasser, ziehe mit einer Muschel Muster durch den feuchten Sand.
Leise klingt Musik vom Land her, ich steige aus dem Nass, stelle mich einfach in die Sonne und schließe die Augen.
Spüre wie jeder Tropfen auf meiner Haut zum Teil in sie eindringt, zum Teil von der Kraft der Sonne verdampft.
Dann berühren mich ganz sanft zwei warme, weiche Hände und beginnen herrlich duftende Butter auf meiner Haut zu verteilen, und sie sanft ein zu massieren.
Ich genieße diese Brührungen, weiß ich doch, daß es ein liebender Mensch ist.
Dankbar für diese Wonne lehne ich mich an Ihn, wir schwingen eine Weile zum Takt der Musik hin und her, dann entfernt sich diese Engel wieder von mir.....
Ich folge der Musik in den Dschungel hinein, sehe unterwegs Tiere, Vögel die in dem satten Grün sitzen, sich putzen, kleine putzige Eichhörnchen, die flink Nüsse öffnen und knabbern, eine Riesenschlange streift über einen Ast in meinen Nähe, ich berühre ihre kühle trockene Haut, sie hält einen Moment inne, es sieht aus als ob sie sich räkelt unter meiner Berührung, dann zieht sie weiter.
Eine große schwarze Spinne webt in der Sonne ein Netz, flink zieht sie Bahn für Bahn.
Es berührt mich, der Natur zusehen zu dürfen, hier zu sein.
Ich gehe weiter hinein, ein warmer, feuchter, erdiger Duft von dichtem Wald umfängt mich.
Im Dickicht beobachten mich zwei große goldene Augen, langsam öffnet sich das Unterholz und ein großer schwarzer Panther kommt langsam auf mich zu, schmiegt sich schnurrend an meine Beine, ich fahre mit meinen Fingern kraulend durch sein dichtes, weiches, glänzendes Fell, ich spüre seine geschmeidigen Bewegungen, genieße sein Zutrauen, und bin dankbar, für jede Sekunde meines Lebens.
Der Panther geht zurück in den schützenden Dschungel und ich folge weiter der lauter werdenden Musik und treffe auf eine Lichtung inmitten eines sonst so verschlungenen dichten Blätterdaches.
Einzelne Äste und Bäume bieten Schutz, doch nur soviel, das Sonnenstrahlen bis auf die Erde treffen.
Ein paar einfache Holzhütten stehen aufgereiht wie eine Perlenkette um die Lichtung verteilt.
Menschen sind hier überall, alte, junge, Kinder.
Strahlend leuchtende Blicke begegnen mir, ein fast unmerkliches Nicken begrüßt mich mit einem sanften Lächeln.
Viele stehen einfach da und schauen, andere tanzen, es wird Musik gemacht, das sanfte Trommeln, und Klänge mir unbekannter Instrumente fangen mich ein.
Mein Körper beginnt sich wie von allein zur Musik zu bewegen, sanft, schwingend, weiche Bewegungen, so leicht, als wäre ich die Musik.
Tanzend begegne ich anderen, in Blicken, in Berührungen, in Umarmungen.
Eine sinnliche Lust durchzieht meinen Körper, Lust auf mehr.
Plötzlich spüre ich viele Hände auf meinem Körper, die mich streicheln, sanft wiegen, mich hoch heben, tragen, liebkosen.
Ich genieße dieses Bad in der Wonne.
Langsam spüre ich, wie sich die Hände zurückziehen, streichelnd, in einer letzten Berührung.
Dunkelheit umfängt meinen Körper und ich beginne zu sinken, langsam durch die Nacht, sinke ich durch ein Meer von Berührungen.
Wie von Federn, fein und sanft, streicheln sie mich und lösen sich wieder.
Weiter geht es, ich tauche ein in ein großes kuschelweiches Fell, es streift über meine Haut, weich, wohlig hmmmm.
Löst sich wieder, weiter geht meine Reise durch die Vielfalt der Berührungen,
Wie aus dem Nichts streifen plötzlich Tücher meine Haut, sinnlich weich, kühl.
Jeder Zentimeter meines Körpers wird berührt, wow was für ein Leben, und ich bin dankbar....
Mein Körper räkelt sich unter genüßlichem Stöhnen, ich habe das Gefühl, als würden kleine Blitze durch meinen Körper Bahnen ziehen.
Kühle Perlenketten, warme feuchte Tücher, das Gefühl von Regentropfen, und viele andere tolle Berührungen erfahre ich auf dieser Reise in dunkle Tiefe.
Langsam endet das Sinken und ich komme auf einem weichen, doch festen Boden zum liegen.
Höre das Knistern eines Feuers, spüre seine Wärme wohlig über meine Körper ziehen, öffne langsam die Augen sehe die Flammen, wie sie züngelnd über das Holz lecken, es verschlingen.
Neben mir liegt ein Mann, ich sehe seine Augen.
Sehe und spüre wie sein klarer, vertrauter Blick meinen Körper berührt.
Höre sein leises Atmen, spüre ihn warm auf meiner Haut, genieße jede Sekunde meines
hier seins.
Spüre, wie aus einem Augenblick ein Nichts wird, wie wir zueinander finden, Augen, Hände, Münder, Körper, nebeneinander, miteinander, ineinander, sich wieder lösen, verschmelzen.
Voneinander trinken, einander nähren...welche Wonne....
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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samuel
Registriert: Jul 2007
Herkunft: Bad Neuenahr-Ahrweiler
Beiträge: 141
offline
*** lebe wild und gefährlich
gehe ich durch diese türe
eben war sie noch nicht da
ein feuchtmodriger kellerraum wie ein langer gang
an dessen ende fällt grünes licht in diesen tunnel
gehe ich hin zu diesem licht
sehe blätter nass vom regen
neigen sie sich
höre ich das prasseln des regens auf dieses meer von pflanzen
schwerer duft der erde
wasserdampf
unendliche weiten nur urwald
es ist licht aber nicht hell
es ist schatten aber nicht dunkel
stehe ich noch am ausgang
hab noch festen boden unter den füssen
höre vögel die ich noch nie hören konnte
geräusche von tieren die ich nicht kenne
will ich da sein
in diesem grünen nass
was hält mich?
nicht atmende materie von festen mauern?
dieses klare viereck des ausgangs?
lieber die sicherheit
im quälenden bekannten
als unsicher im befreitem fremden?
wie soll ich in diesen urwald gelangen?
sehe ich keinen weg vor mir
doch du hast mich oft besucht
wesen der wärme
ach meine zuversicht
hast du mich diese tür finden lassen
du traust mir zu
spüre ich mein versagen
dort rein zu gehen
hinter mir ist dunkelheit
sehe ich die tür
durch die ich kam
nicht mehr
wage ich den schritt
und falle
sanft getragen
ich bin pitschenass und voller schlamm
dornen
stacheln oder sonst was haben mir blutige striemen gerissen
es ist kühl aber nicht kalt
mir ist warm aber nicht heiss
ich stehe in einem morast
der mir die schuhe geraubt hat
ich sehe den ausgang nicht mehr
umgestürzte, riesige bäume vor mir
mit jedem schritt verfange ich mich in pflanzen
mit sehr viel mühen kann ich mich auf einen kleineren
der umgestürzten bäume ziehen
nun bin ich da
in meinem land der träume
im land der erde
in deinem land
oh mutter
du hast mich zu dir gelassen
dieser gedanke hilft mir grade
nicht viel
aber doch etwas
wenigstens
wie soll es weiter gehen?
ich weiß
eine frage die dich zum lachen bringt
ich lege mich auf den baum
lasse mir den regen auf mein gesicht prasseln
spüre die härte des holzes im rücken
liege schmerzvoll und unbequem
und bin glücklich
weil ich deine nähe spüre
weil ich dich spüre
großartige
du bist mein glauben
meine achtung
meine liebe
und spüre ich deine nähe
deine unendliche güte und gnade
sanfte gewalt der liebe
plötzlich fühle ich mich beobachtet
spüre augen die mich beobachten
spüre die gefahr
vorsichtig richte ich mich auf
lasse mich langsam vom baum rutschen
die rinde reißt meine haut auf
ich kann nicht erkennen was für ein tier mich da angreifen will
es riecht scharf
dunkel und schnell
sind seine bewegungen
ich ducke mich unter den baum
sehe ein loch in der erde
groß genug für mich
stürze ich dort hinein
eine kralle zerfetzt mir die hose
doch ich schaffe es
mich tiefer in dieses loch zu zwängen
dunkelheit
feuchte wärme umschliessen mich
mein herz klopft
ich habe angst
und doch verlässt mich mein glücksgefühl nicht
ich bin in meinem traumland
und in dem gehöre ich eben auf den speiseplan anderer wesen
so soll es sein
und ich krieche in die erde
in dich
weil du mich schützen kannst
meine schrammen, meine wunden schmerzen
erfüllen mich mit stolz und glück
ich lebe
und ich liebe diese verletzungen mehr
als die beleidigenden worte
aufgeblasener menschen
die unendliche weiten von der erde, dem regen, der luft
und dem feuer entfernt leben
und mich verletzen obwohl sie mich nicht fressen wollen
mich verletzen
nur so
vielleicht aus langeweile?
und so buddele ich mich tiefer und tiefer in dich hinein
wie wind in meinem blinden gesicht greife ich plötzlich ins leere
spüre weiteren raum
eine richtige kleine höhle tut sich auf
ächzend
etwas hilflos rudernd
kann ich mich aus dem gang befreien
kann mich umdrehen
und das grünschimmernde licht des regenwaldes sehen
langsam gewöhnen sich meine augen an das wenige licht
wie ein raum wirkt die höhle in den baumwurzeln
und ich bemerke an mir einen geruchsinn den ich nie hatte
merke wie meine augen schärfer werden
im moment rieche ich keine gefahr
ich habe hunger
ich muss auf allen vieren kriechen
nun bin ich da
in meinem traumland
lebe wild und gefährlich
hast du gesagt
und ich gehorche dir gerne
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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Sternchen046
Registriert: Jul 2007
Herkunft: Ahrweiler
Beiträge: 307
offline
**** Meine Traumwelt ist die Realität gewesen aber es ist für mich wie ein Traum - lest bitte selbst.......
Die Kleine Fee
Eine kleine Fee saß auf einem Stein. Sie saß nur da. Sie weinte nicht. Sie lachte nicht. Sie saß nur dort und besah sich mit leerem Blick wie es schien, einen Kiesel der vor Ihr auf dem Weg lag auf dem der Stein lag auf dem sie saß.
Eines Tages kam die Liebe an dem Stein vorbei auf dem die kleine Fee saß. "Was machst Du hier?" fragte die Liebe. "Ich lebe" antwortete die kleine Fee leise. "Du lebst?" fragte die Liebe. "Doch wo sind Deine Tränen und Dein Lachen?" "Ich glaube ich habe Sie irgendwann verloren und ich kann sie nicht wieder finden. Nun sitze ich hier und warte darauf das sie irgendwann auf diesem Wege vorbei kommen, damit sie mich wieder begleiten können." Sie blickte immer noch auf den Kiesel vor Ihr und sah nicht auf. "Ich glaube ich habe Sie gesehen!" sprach daraufhin erfreut die Liebe. "Bitte komm mit mir. Ich kann Sie dir zeigen!"
Voller Hoffnung hob die Fee Ihren Blick und sah die Liebe an, die sie sanft anlächelte. Und als sie, sie ansah begann Sie zu zittern und Ihre Augen wurden hart. "Was hast Du?" fragte die Liebe erschrocken. "Ich kenne Dich" sagte die kleine Fee. "Wir sind uns schon einmal begegnet. Du hast mich immer und immer wieder enttäuscht, hast mich verletzt. Nein! Ich werde nicht mit Dir gehen! Du willst mir doch nur wieder weh tun!"
Die Liebe sagte eine Weile lang nichts. Zuerst war sie sehr enttäuscht über das was die kleine Fee ihr sagte. Dann dachte die Liebe nach und plötzlich erhellte sich ihr Gesicht "Nein! Nicht doch! Das war nicht ich der Dir weh getan hat! Das waren meine Schwestern Dummheit und Schwäche! Und meine Schwester Angst, die Dich mich so sehen lässt wie meine Schwestern aussehen! Bitte glaube mir!"
Die kleine Fee sah die Liebe eine Weile stumm an. Dann senkte sie wieder Ihren Kopf und sah auf Ihren Kiesel. Ja. Sie hatte gesehen das es nicht die Dummheit und die Schwäche gewesen war die sie vor sich hatte. "Aber wie weiß ich, dass Du nicht Deine Schwestern bist? Warum sollte ich Dir vertrauen?"
"Ich kann es Dir nicht beweisen" sprach darauf die Liebe. "Du musst Vertrauen haben. Und Vertrauen zu dem was Du beim zweiten Hinsehen gesehen hast. Bitte höre nicht auf meine Schwester die Angst. Ich kann Dir Deine Tränen und Dein Lachen zeigen. Doch dafür musst Du mir vertrauen."
"Ich kann nicht!" sprach die kleine Fee bedrückt. "Bitte geh von mir! Ich will doch nur leben."
Die Liebe machte einen letzten Versuch. Sie sprach "Komm mit mir. Und bleibe immer dicht bei mir. Ich werde Dich vor meinen Schwestern beschützen. Und wenn ich einmal zu schnell für Dich gehe, dann rufe nach mir. Ich werde stehen bleiben und auf Dich warten. Ich würde Dir so gerne Deine Freunde - die Tränen und das Lachen - zeigen. Doch ich werde Dich nicht zwingen mitzugehen. Kann es nicht, so gerne ich Dir damit auch helfen würde. Es ist Deine Entscheidung."
Doch die kleine Fee sprach "Es tut mir leid. Doch ich kann nicht". Sie blickte nicht auf als sie das sagte. Keine Träne fand die Liebe auf Ihrem Gesicht.
Die Liebe drehte sich enttäuscht und sehr traurig um und wollte grade gehen. Da flehte die kleine Fee plötzlich "Bitte, Frau Liebe. Bleib bei mir. Verlasse mich nicht, so wie meine Tränen und mein Lachen mich verlassen haben. Leiste mir bitte Gesellschaft und rede mit mir. Ich bin so allein hier auf meinem Stein."
Die Liebe hielt an und drehte sich wieder zu der kleinen Fee "Komm!" sprach sie. "Geh mit mir ein Stück. Ich kann nicht hier bleiben. Deine Tränen und Dein Lachen haben mir gesagt das Du sie verlassen hast, weil Du Ihre Gesellschaft nicht mehr ertragen hast. Wenn ich bei Dir bleibe verliere auch ich diese Freunde. Und wenn ich nun gehe und Du nicht mit mir gehst wird mir einer der Beiden Trost spenden und mir zeigen das ich wirklich lebe."
Doch die kleine Fee rührte sich nicht von Ihrem kalten Stein und starrte weiter auf den Kiesel der vor ihr auf dem Weg lag. "Nein!" flüsterte sie "ich kann nicht".
Die Liebe sah die kleine Fee traurig an und zwei große Tränen flossen aus Ihren Augen. Doch die kleine Fee blickte nicht auf und konnte es nicht sehen. Der Kiesel vor Ihr war Ihr offenbar wichtiger. Darauf drehte sich die Liebe erneut um und begann langsam von der kleinen Fee wegzugehen. Bis sie um die nächste Biegung kam rannen viele Tränen an Ihrem Gesicht herunter. Doch der Schmerz lies langsam nach und als ihr Gesicht zu trocknen begann, drehte sich die Liebe noch einmal um. Doch sie konnte die kleine Fee nicht mehr sehen. Ihre Sicht wurde durch viele dunkle Bäume behindert die nun zwischen Ihr und der kleinen Fee lagen.
Was die Liebe allerdings nicht gesehen hat, ist das die kleine Fee sehr wohl von ihrem Stein aufgestanden ist. Die Worte der Liebe hatten sie tief berührt und so entschloss sich die Kleine Fee doch aufzustehen und Ihren Weg zu gehen. Sie beschloss einen Ort zu suchen an dem man Ihr helfen würde, ihr Lachen, die Tränen und die Liebe wieder zu finden. Es dauerte eine ganze Weile aber die kleine Fee gab nicht auf und wurde letztendlich belohnt. Sie fand ihren Ort und wurde dort sehr freundlich empfangen, man ließ sie nicht allein und so lernte die kleine Fee nach und nach ihre Ängste abzubauen, sie gewann ihr Lachen wieder. Sehr oft musste sie auch weinen, worüber die kleine Fee sehr glücklich war denn immerhin glaubte sie ja, das alle Gefühle in Ihr tot waren. Die kleine Fee ging durch viele Höhen und Tiefen aber sie wollte es schaffen!!!!
Sie gab nicht auf und wurde dafür belohnt....Vertrauen, Güte, Trauer, Ängste,Kälte,Wärme waren ihre Begleiter und jeder auf seine Art halfen der kleinen Fee auf den rechten Weg zu kommen. Heute freut sich die kleine Fee, wenn die Liebe mal bei ihr vorbeischaut, dann reden sie miteinander und die Liebe ist erstaunt darüber, wie froh und glücklich die kleine Fee mit ihrem Leben geworden ist. Sie hat bemerkt, wie vieles die kleine Fee in der vergangenen Zeit gelernt hat in der sie sich nicht gesehen hatten und ist mächtig stolz darauf, das die kleine Fee durch ihr weggehen , als sie sie bat zu bleiben erreicht hat. Die kleine Fee weiß sehr wohl, das sie immer mal wieder abstürzen kann aber sie weiß auch tief in ihrem Herzen das sie jederzeit Hilfe finden kann, wenn sie es nur zulässt.......
Heute ist diese kleine Fee sehr glücklich trotz der schweren Zeiten die sie erlebt hat - denn sie hat die wahre Liebe gefunden und versucht nun mit Ihrem Partner den Weg der Liebe zu gehen.
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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Soula
Registriert: Jul 2006
Herkunft: Meerbusch
Beiträge: 315
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**** oooooooooooaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhrrrrrrrrrrrr
***G Ä N S E H A U T****
Hammer-Dreamland-Stories von Euch allen!!!
Mensch, ist das spannend, was Ihr für Fantasien habt --- mit hohem Realo-Faktor in der Gesamtschwingung, finden wir ...
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Sternchen046
Registriert: Jul 2007
Herkunft: Ahrweiler
Beiträge: 307
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**** Komm mit mir ins Land
der Träume und der Phantasien hier ist es wie im Paradies.
Lass Dich nieder hier mit mir ich reich die Hände sicher Dir.
Hab keine Angst,fühlst Du die Macht,bezaubernd Liebe,Zuneigung,
und Lebenskraft.
Wenn Du mal traurig bist und Du denkst Du bist allein,
dann schalte einfach diese kleine Traumwelt ein und
Du wirst sehn,ich werde stets hinter Dir stehen.
Komm mit mir ins Land der Träume,dort sind wir frei.
Unser Spielplatz ist hoch im Himmel und wenn wir
dorthin wollen, dann nehmen wir uns ein paar Elfenflügel,
hängen sie uns um und wir können fliegen. Alles ist
möglich hier, wir sind frei können ganz tun was wir
wollen, keine Verbote einfach leben, lachen, spielen
und lieben. Die Tiere sind unsere Freunde, wir können
mit ihnen reden und wir vertragen uns sehr gut. Die
Bienen versorgen uns mit herrlichen Honignektar und
waschen tun wir uns im See. Unsere Rutsche ist der Regenbogen
und auf den schönen Wolken können wir schlafen. Die Sonne
wärmt uns und der warme Regen der ab und zu mal fällt sorgt
für die Natur.Wir fliegen mit den Vögeln um die Wette,und
des Nachts steigen wir in unser wunderschönes Baumhaus hoch
oben in einer sehr alten und hohen Eiche und legen uns schlafen.
Morgens erwachen wir mit Vogelgesang, rutschen
die Liane runter und gehen schwimmen, danach essen wir
viele verschiedene Früchte, die wir so hier in der Natur
finden. Wir spielen miteinander, singen, lachen, lieben
und leben, so wie Kinder nun mal sind....
Setze dich zuweilen auf eine Schaukel wie ein Kind!
Schwing dich hoch hinauf,
so frei und leicht wie ein Kind!
Lass dich schaukeln und baumeln
so selig wie ein Kind,
das seine einzigartigen Träume träumt!
Sei einmal ganz du selbst wie ein Kind,
und deine verlorenen Träume kehren wieder,
wenn du an sie glaubst wie ein Kind.........
Wunder
Feengold und Elfenstaub
sieht nur wer auch an Wunder glaubt.
Elfen Feen und derlei Wesen
können in den Herzen lesen.
Ist Dein Leben auch schwer und hart
kleine Wesen leicht und zart,
tanzen um Dich ohne Hast -
um abzunehmen Dir die Last.
Die auf Deinem Herzen liegt
eh' Dein Lebensquell versiegt.
Nur dem der mit dem Herzen schaut
sind ihre Zeichen wohl vertraut.
Denkst Du sie seien ein Hirngespinnst
Du selbst Dir jede Chance nimmst.
Jemals einen Blick zu fangen
schnell sind sie hinfort gegangen.
Doch lässt Du sie in Dein Herz hinein
musst Du nicht länger traurig sein -
denn diese kleinen Zauberwesen
können in Deinem Herzen lesen.
Und lässt Du sie nur einfach machen
schenken sie Dir manches Lachen,
das aus tiefstem Herzen stammt
und Sorgen schnell daraus verbannt.
Und immer wenn Du Hilfe brauchst
streu'n sie Dir etwas Elfenstaub
ins Gesicht -
doch es ärgert Dich nicht
denn Elfenstaub hilft fliegen -
Feengold und Elfenstaub
sieht nur, wer auch an Wunder glaubt!
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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Sternchen046
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**** Das Mädchen und der Baum
Es war einmal ein Gärtner. Eines Tages nahm er seine Frau bei der Hand und sagte: "Komm, Frau, wir wollen einen Baum pflanzen." Die Frau antwortete: "Wenn Du meinst, mein lieber Mann, dann wollen wir einen Baum pflanzen."Sie gingen in den Garten und pflanzten einen Baum.
Es dauerte nicht lange, da konnte man das erste Grün zart aus der Erde sprießen sehen. Der Baum, der eigentlich noch kein richtiger Baum war, erblickte zum ersten Mal die Sonne. Er fühlte die Wärme ihrer Strahlen auf seinen Blättchen und streckte sich ihnen hoch entgegen. Er begrüßte sie auf seine Weise, ließ sich glücklich bescheinen und fand es wunderschön, auf der Welt zu sein und zu wachsen. "Schau", sagte der Gärtner zu seiner Frau, "ist er nicht niedlich, unser Baum?" Und seine Frau antwortete: "Ja, lieber Mann, wie du schon sagtest: Ein schöner Baum!" Der Baum begann größer und höher zu wachsen und reckte sich immer weiter der Sonne entgegen. Er fühlte den Wind und spürte den Regen, genoß die warme und feste Erde um seine Wurzeln und war glücklich. Und jedes Mal, wenn der Gärtner und seine Frau nach ihm sahen, ihn mit Wasser tränkten und ihn einen schönen Baum nannten, fühlte er sich wohl. Denn da war jemand, der ihn mochte, ihn hegte, pflegte und beschützte. Er wurde lieb gehabt und war nicht allein auf der Welt.
So wuchs er zufrieden vor sich hin und wollte nichts weiter als leben und wachsen, Wind und Regen spüren, Erde und Sonne fühlen, lieb gehabt werden und andere liebhaben.
Eines Tages merkte der Baum, daß es besonders schön war, ein wenig mehr nach links zu wachsen, denn von dort schien die Sonne mehr auf seine Blätter. Also wuchs er jetzt ein wenig nach links. "Schau", sagte der Gärtner zu seiner Frau, "unser Baum wächst schief. Seit wann dürfen Bäume denn schief wachsen, und dazu noch in unserem Garten? Ausgerechnet unser Baum. Gott hat die Bäume nicht geschaffen, damit sie schief wachsen, nicht wahr Frau?" Seine Frau gab ihm natürlich recht. "Du bist eine kluge und gottesfürchtige Frau", meinte daraufhin der Gärtner. "Hol also unsere Schere, denn wir wollen den Baum gerade schneiden."
Der Baum weinte. Die Menschen, die ihn bisher so lieb gepflegt hatten, denen er vertraute, schnitten ihm die Äste ab, die der Sonne am nächsten waren. Er konnte nicht sprechen und deshalb nicht fragen. Er konnte nicht begreifen. Aber sie sagten ja, daß sie ihn lieb hätten und es gut mit ihm meinten. Und sie sagten, daß ein richtiger Baum gerade wachsen müsse. Und Gott es nicht gern sähe, wenn er schief wachse. Also mußte es wohl stimmen. Er wuchs nicht mehr der Sonne entgegen.
"Ist er nicht brav, unser Baum?" fragte der Gärtner seine Frau. "Sicher, lieber Mann!", antwortete sie, "du hast wie immer recht. Unser Baum ist ein braver Baum." Der Baum begann zu verstehen. Wenn er machte, was ihm Spaß und Freude bereitete, dann war er anscheinend ein böser Baum. Er war nur lieb und brav, wenn er tat, was der Gärtner und seine Frau von ihm erwarteten. Also wuchs er jetzt strebsam in die Höhe und gab darauf acht, nicht mehr schief zu wachsen.
"Sie dir das an", sagte der Gärtner eines Tages zu seiner Frau, "unser Baum wächst unverschämt schnell in die Höhe. Gehört sich das für einen rechten Baum?" Seine Frau antwortete: "Aber nein, lieber Mann, das gehört sich natürlich nicht. Gott will, daß Bäume langsam und in Ruhe wachsen. Und auch unser Nachbar meint, daß Bäume bescheiden sein müßten, ihrer wachse auch schön langsam." Der Gärtner lobte seine Frau und sagte, daß sie etwas von Bäumen verstehe. Und dann schickte er sie die Schere holen, um dem Baum die Äste zu stutzen.
Sehr lange weinte der Baum in dieser Nacht. Warum schnitt man ihm einfach die Äste ab, die dem Gärtner und seiner Frau nicht gefielen? Und wer war dieser Gott, der angeblich gegen alles war, was Spaß machte? "Schau her, Frau", sagte der Gärtner, "wir können stolz sein auf unseren Baum." Und seine Frau gab ihm wie immer recht. Der Baum wurde trotzig. Nun gut, wenn nicht in die Höhe, dann eben in die Breite. Sie würden ja schon sehen, wohin sie damit kommen. Schließlich wollte er nur wachsen, Sonne Wind und Erde fühlen, Freude haben und Freude bereiten. In seinem Innern spürte er ganz genau, daß es richtig war, zu wachsen. Also wuchs er jetzt in die Breite.
"Das ist doch nicht zu fassen." Der Gärtner holte empört die Schere und sagte zu seiner Frau: "Stell dir vor, unser Baum wächst einfach in die Breite. Das könnte ihm so passen. Das scheint ihm ja geradezu Spaß zu machen. So etwas können wir auf keinen Fall dulden!" Und seine Frau pflichtete ihm bei: "Das können wir nicht zulassen. Dann müssen wir ihn eben wieder zurecht stutzen."
Der Baum konnte nicht mehr weinen, er hatte keine Tränen mehr. Er hörte auf zu wachsen. Ihm machte das Leben keine rechte Freude mehr. Immerhin, er schien nun dem Gärtner und seiner Frau zu gefallen. Wenn auch alles keine rechte Freude mehr bereitete, so wurde er nun wenigstens liebgehabt. So dachte der Baum. Viele Jahre später kam ein kleines Mädchen mit seinem Vater an dem Baum vorbei. Er war inzwischen erwachsen geworden, der Gärtner und seine Frau waren stolz auf ihn. Er war ein rechter und anständiger Baum geworden.
Das kleine Mädchen blieb vor ihm stehen. "Papa, findest du nicht auch, daß der Baum hier ein bißchen traurig aussieht?" fragte es. "Ich weiß nicht", sagte der Vater. "Als ich so klein war wie du, konnte ich auch sehen, ob ein Baum fröhlich oder traurig ist. Aber heute sehe ich das nicht mehr." "Der Baum sieht wirklich ganz traurig aus." Das kleine Mädchen sah den Baum mitfühlend an. "Den hat bestimmt niemand richtig lieb. Schau mal, wie ordentlich der gewachsen ist. Ich glaube, der wollte mal ganz anders wachsen, durfte aber nicht. Und deshalb ist er jetzt traurig." "Vielleicht", antwortete der Vater versonnen. "Aber wer kann schon wachsen wie er will?" "Warum denn nicht?" fragte das kleine Mädchen. "Wenn jemand den Baum wirklich lieb hat, kann er ihn auch wachsen lassen, wie er selber will. Oder nicht? Er tut doch niemandem etwas zuleide."
Erstaunt und schließlich erschrocken blickte der Vater sein Kind an. Dann sagte er: "Weißt du, keiner darf so wachsen wie er will, weil sonst die anderen merken würden, daß auch sie nicht so gewachsen sind, wie sie eigentlich mal wollten." "Das verstehe ich nicht, Papa!" "Sicher, Kind, das kannst du noch nicht verstehen. Auch du bist vielleicht nicht immer so gewachsen, wie du gerne wolltest. Auch du durftest nicht." "Aber warum denn nicht, Papa? Du hast mich doch lieb und Mama hat mich auch lieb, nicht wahr?" Der Vater sah sie eine Weile nachdenklich an. "Ja", sagte er dann, "sicher haben wir dich lieb."
Sie gingen langsam weiter und das kleine Mädchen dachte noch lange über dieses Gespräch und den traurigen Baum nach. Der Baum hatte den beiden aufmerksam zugehört, und auch er dachte lange nach. Er blickte ihnen noch hinterher, als er sie eigentlich schon lange nicht mehr sehen konnte. Dann begriff der Baum. Und er begann hemmungslos zu weinen. In dieser Nacht war das kleine Mädchen sehr unruhig. Immer wieder dachte es an den traurigen Baum und schlief schließlich erst ein, als der Morgen zu dämmern begann. Natürlich verschlief das Mädchen an diesem Morgen. Als es endlich aufgestanden war, wirkte sein Gesicht blaß und stumpf. "Hast du etwas Schlimmes geträumt?" fragte der Vater. Das Mädchen schwieg, schüttelte dann den Kopf. Auch die Mutter war besorgt: "was ist mit dir?" Und da brach doch schließlich all der Kummer aus dem Mädchen. Von Tränen überströmt stammelte es: "Der Baum! Er ist so schrecklich traurig! Darüber bin ich so traurig. Ich kann das alles einfach nicht verstehen." Der Vater nahm die Kleine behutsam in seine Arme, ließ sie in Ruhe ausweinen und streichelte sie nur liebevoll. Dabei wurde ihr Schluchzen nach und nach leiser und die Traurigkeit verlor sich allmählich.
Plötzlich leuchteten die Augen des Mädchens auf, und ohne das die Eltern etwas begriffen, war es aus dem Haus gerannt. Wenn ich traurig bin und es vergeht, sobald mich jemand streichelt und in die Arme nimmt, geht es dem Baum vielleicht ähnlich - so dachte das Mädchen. Und als es ein wenig atemlos vor dem Baum stand, wußte es auf einmal, was zu tun war. Scheu blickte die Kleine um sich. Als sie niemanden in der Nähe entdeckte, strich sie zärtlich mit den Händen über die Rinde des Baumes. Leise flüsterte sie dabei: "Ich mag dich, Baum. Ich halte zu dir. Gib nicht auf, mein Baum!" Nach einer Weile rannte sie wieder los, weil sie ja zur Schule mußte. Es machte ihr nichts aus, daß sie zu spät kam, denn sie hatte ein Geheimnis und eine Hoffnung.
Der Baum hatte zuerst gar nicht bemerkt, daß ihn jemand berührte. Er konnte nicht glauben, daß das Streicheln und die Worte ihm galten - und auf einmal war er ganz verblüfft, und es wurde sehr still in ihm. Als das Mädchen wieder fort war, wußte er zuerst nicht, ob er lachen oder weinen sollte. Dann schüttelte er seine Krone leicht im Wind, vielleicht ein bißchen zu heftig, und er sagte zu sich, daß er wohl geträumt haben müsse. Oder vielleicht doch nicht? In einem kleinen Winkel seines Baumherzens hoffte er, daß es kein Traum gewesen war.
Auf dem Heimweg von der Schule war das Mädchen nicht allein. Trotzdem ging es dicht an dem Baum vorbei, streichelte ihn im Vorbeigehen und sagte leis: "Ich mag dich und ich komme bald wieder." Da begann der Baum zu glauben, daß er nicht träumte, und ein ganz neues,etwas seltsames Gefühl regte sich in einem kleinen Ast. Die Mutter wunderte sich, daß ihre Tochter auf einmal so gerne einkaufen ging. Auf alle Fragen der Eltern lächelte die Kleine nur und behielt ihr Geheimnis für sich. Immer wieder sprach das Mädchen nun mit dem Baum, umarmte ihn manchmal, streichelte ihn oft. Er verhielt sich still, rührte sich nicht. Aber in seinem Inneren begann sich etwas stärker zu regen. Wer ihn genauer betrachtete, konnte sehen, daß seine Rinde ganz langsam eine freundlichere Farbe bekam. Das Mädchen jedenfalls bemerkte es und freute sich sehr.
Der Gärtner und seine Frau, die den Baum ja vor vielen Jahren gepflanzt hatten, lebten regelmäßig und ordentlich, aber auch freudlos und stumpf vor sich hin. Sie wurden älter, zogen sich zurück und waren oft einsam. Den Baum hatten sie so nach und nach vergessen, ebenso wie sie vergessen hatten, was Lachen und Freude ist - und Leben. Eines Tages bemerkten sie, daß manchmal ein kleines Mädchen mit dem Baum zu reden schien. Zuerst hielten sie es einfach für eine Kinderei, aber mit der Zeit wurden sie doch etwas neugierig. Schließlich nahmen sie sich vor, bei Gelegenheit einfach zu fragen, was das denn soll. Und so geschah es dann auch.
Das Mädchen erschrak, wußte auch nicht so recht, wie es sich verhalten sollte. Einfach so davonlaufen wollte es nicht, aber erzählen, was wirklich war - das traute es sich nicht. Endlich gab sich die Kleine einen Ruck, dachte: "Warum eigentlich nicht?" und erzählte die Wahrheit. Der Gärtner und seine Frau mußten ein wenig lachen, waren aber auf eine seltsame Weise unsicher, ohne zu wissen, warum. Ganz schnell gingen sie wieder ins Haus und versicherten sich gegenseitig, daß das kleine Mädchen wohl ein wenig verrückt sein müsse. Aber die Geschichte ließ sie nicht mehr los.
Ein paar Tage später waren sie zufällig in der Nähe des Baumes, als das Mädchen wiederkam. Dieses Mal fragte es die Gärtnersleute, warum sie denn den Baum so zurechtgestutzt haben. Zuerst waren sie empört, konnten aber nicht leugnen, daß der Baum in den letzten Wochen ein freundlicheres Aussehen bekommen hatte. Sie wurden sehr nachdenklich. Die Frau des Gärtners fragte schließlich: "Meinst du, daß es falsch war, was wir getan haben?" "Ich weiß nur", antwortete das Mädchen, "daß der Baum traurig ist. Und ich finde, daß das nicht sein muß. Oder wollt ihr einen traurigen Baum?" "Nein!" rief der Gärtner "Natürlich nicht. Doch was bisher gut und recht war, ist ja auch heute noch richtig, auch für diesen Baum." Und die Gärtnerin fügte hinzu: "Wir haben es doch nur gut gemeint." "Ja, das glaube ich", sagte das Mädchen, "ihr habt es sicher gut gemeint und dabei den Baum sehr traurig gemacht. Schaut ihn doch einmal genau an!" Und dann ließ sie die beiden alten Leute allein und ging ruhig davon mit dem sicheren Gefühl, daß nicht nur der Baum Liebe brauchen würde.
Der Gärtner und seine Frau dachten noch sehr lange über dieses seltsame Mädchen und das Gespräch nach. Immer wieder blickten sie verstohlen zu dem Baum, standen oft vor ihm, um ihn genau zu betrachten. Und eines Tages sahen sie auch, daß der Baum zu oft beschnitten worden war. Sie hatten zwar nicht den Mut, ihn auch zu streicheln und mit ihm zu reden. Aber sie beschlossen, ihn wachsen zu lassen, wie er wollte.
Das Mädchen und die beiden alten Leute sprachen oft miteinander - über dies oder das und manchmal über den Baum. Gemeinsam erlebten sie, wie er ganz behutsam, zuerst ängstlich und zaghaft, dann ein wenig übermütig und schließlich kraftvoll zu wachsen begann. Voller Lebensfreude wuchs er schief nach unten, als wolle er zuerst einmal seine Glieder räkeln und strecken. Dann wuchs er in die Breite, als wolle er die ganze Welt in seine Arme schließen, und in die Höhe, um allen zu zeigen, wie glücklich er sich fühlt. Auch wenn der Gärtner und seine Frau es sich selbst nicht trauten, so sahen sie doch mit stiller Freude, daß das Mädchen den Baum für alles lobte, was sich an ihm entfalten und wachsen wollte. Voll Freude beobachtete das Mädchen, daß es dem Gärtner und seiner Frau beinahe so ähnlich erging wie dem Baum. Sie wirkten lebendiger und jünger, fanden das Lachen und die Freude wieder und stellten eines Tages fest, daß sie wohl manches im Leben falsch gemacht hatten. Auch wenn das jetzt nicht mehr zu ändern wäre, so wollten sie wenigstens den Rest ihres Lebens anders gestalten. Sie sagten auch, daß sie Gott wohl ein wenig falsch verstanden hätten, denn Gott sei schließlich Leben, Liebe und Freude und kein Gefängnis.
So blühten gemeinsam mit dem Baum zwei alte Menschen zu neuem Leben auf. Es gab keinen Garten weit und breit, in welchem ein solch schief und fröhlich gewachsener Baum stand. Oft wurde er jetzt von Vorübergehenden bewundert, was der Gärtner, seine Frau und das Mädchen mit stillem, vergnügtem Lächeln beobachteten. Am meisten freute sie, daß der Baum all denen Mut zum Leben machte, die ihn wahrnahmen und bewunderten. Diesen Menschen blickte der Baum noch lange nach - oft bis er sie gar nicht mehr sehen konnte. Und manchmal begann er dann, so daß es sogar einige Menschen spüren konnten, tief in seinem Herzen glücklich zu lachen.
Autor leider unbekannt
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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samuel
Registriert: Jul 2007
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*** danke , mein lieber schatz, für diese tolle geschichte, auch wenn sie nicht von dir ist, bist du es, die uns diese geschichte hier zugänglich macht, danke
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Sternchen046
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**** Das Traumschloss
Ziellos gehe ich durch die Straßen und versuche meine Gedanken zu ordnen, doch es gehen mir so viele Dinge durch den Kopf, und so bemerke ich gar nicht das der Regen einsetzt und sich nach und nach in meine Sachen frisst. Doch ich spüre ihn kaum, denn meine Gedanken sind gar nicht ich, sondern überall. Und so merke ich auch nicht, das von meinem Gesicht Tränen herunter laufen. Und mit der Zeit vermischen sich die Tränen und der Regen. So das der Regen das Salz aus den Tränen wäscht und mir einen Weg zeigt.
Ich folge dem Weg, auch wenn ich nicht weiß, wo hin er mich führen wird. Doch nach einer Weile stand ich dann an einem See, zu dem man auch: der See mit dem Traumschloss, sagt. Und ganz langsam sah ich aus dem Nebel zwar noch ganz verschwommen aber schon deutlich das Schloss. Und wie ich mich noch fragte: was mache ich hier. Tauchte aus der Waldlichtung am See ein Einhorn auf und sagte zu mir: " Komm folge mir und habe keine Angst" und so folgte ich dem Einhorn, denn nur das Einhorn kannte den Weg zum Schloss.
Der Weg führte durch Schluchten der Verzweiflung und des Kummers aber auch über Brücken von Hass und Misstrauen und das Tal der Hoffnung und der Zuversicht. Und dann Stand es da. Stand da in seiner ganzen Pracht Türme besetzt mit den Farben der Sonne und des Himmels. Fenster so strahlend wie die schönsten Edelsteine auf der Welt. Und Türen so schön und groß wie die schönsten Bilder die ich je gesehen habe. Stand nun vor dem Schloss und das Einhorn sagte: "keine Angst, komm und folge mir"!
So gingen wir den Weg zum Schloss hoch, und von weiten sah ich schon, wie sich das Tor des Schlosses öffnete und ein kleines Mädchen davor wartete. Als wir am Schloss an kamen nahm mich das kleine Mädchen an die Hand und sagte zu mir: "Komm mit und habe keine Angst". So gingen wir durch das große Tor und betraten den Saal der Wünsche in dem von der Decke aber und aber Millionen Blätter von Rosen herunter regneten. Und als wir diesen Saal betraten und ich grade was sagen wollte, sagte das Einhorn zu mir: " Sag nichts, schaue und nehme das was Du siehst in Dein Herz auf, denn nur Du weißt was Traum und Wirklichkeit ist".
Ich nickte und wir gingen durch die Säle der Hoffnung und Zuneigung und folgten dem hellen Schein der uns den Weg zeigte. Und ganz in der Ferne hörte ich Musik und eine wunderschöne Stimme sang ein Lied. So gingen wir noch eine Weile bis wir zu einer wunderschönen großen Tür kamen, an der stand, "nur der möge eintreten, der weiß, dass man Träume leben kann". Und kaum hatte ich diesen Satz zu ende gelesen, da öffnete sich die Tür und wir kamen in den Saal der Freundschaft, und kaum dass wir ihn betreten hatten, schien die Sonne in alle Fenster und der Saal erstrahlte in seiner ganzen Schönheit.
Als ich schon fragen wollte, was denn nun los sei, erstrahlte im Saal ein Regenbogen in seiner ganzen Schönheit und eine wunderschöne Frau kam herab und sagte zu mir:" Schaue dich ruhig um, denn Jeder der träumen kann, hat das Leben verstanden". Und als sie das gesagt hatte, kam sie zu mir und gab mir einen Kuss auf die Wange und sagte:" Nehme die Sonnenstrahlen und bewahre sie gut auf und immer, wenn es Dir nicht gut geht, dann denke daran, dass Du die Sonne in deinem Herzen trägst und das es hier im Schloss Jemanden gibt der dich sehr gerne hat". Und als sie das so gesagt hat, merkte ich, wie mir ein paar Tränen über das Gesicht liefen, doch ich schämte mich nicht dafür.
Nach einer Weile sagte sie:" nun kannst Du gehen, und denke an die Worte die ich Dir gesagt habe". Kaum hatte sie diese Worte ausgesprochen, befand ich mich wie von Zauberhand wieder am See und wusste nicht so richtig wie mir geschah. Und doch wusste ich, das ich ein zauberhaftes Wesen kennen gelernt hatte, auf das ich mich ganz bestimmt immer verlassen konnte, denn ich trage ja Ihre Sonnenstrahlen im Herzen.
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Ann-Kathrin
Registriert: Aug 2007
Herkunft: Quakenbrück
Beiträge: 57
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*** ich wünsche mir für das Traumland, das es jeden Tag sonnig ist und es angenehm warm ist.
Ich wünsche mir, dass es in diesem Land kein Neid und Hass gibt, sondern dass dort zufriedene und vor allem in Frieden gelebt wird.
Ich wünsche mir ausserdem, dass das Klima dort gleichbleibend gut ist und es nicht durch unser Leben verschlechtert werden kann.
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Aw: Wir bauen uns ein gemeinsames Traumland 2 Years, 12 Months ago
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Soula
Registriert: Jul 2006
Herkunft: Meerbusch
Beiträge: 315
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**** hi Ann-Kathrin - yeah, so lasst uns doch alle bei uns selbst anfangen.
Mindestens im persönlichen Mikrokosmos können wir eine ganze Menge tun:)
@ Sternchen: Es ist wunderbare Prosa, die Du hier zum Besten gibst, einfach wunderbar, so viel Herz und Tiefgang, mehr kann ich dazu gar nicht sagen...
W U N D E R B A R
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Sternchen046
Registriert: Jul 2007
Herkunft: Ahrweiler
Beiträge: 307
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**** Ich träumte von einem fernen Land,
wo ich den Regenbogen fand
Er war so herrlich anzusehen
und nur wer träumt,kann das verstehen
Ich konnte nach den Sternen greifen
ließ meine Gedanken einfach schweifen
Feen und Elfen konnt ich sehen
Mich ohne Worte mit ihnen verstehen
Behutsam und ganz leise
ging ich mit auf ihre Reise
Dort wo die Sonne immer scheint
und keiner eine Träne weint
Erfreue dich an kleinen Dingen
Hör oft zu wenn die Vögel singen
Nutze den Tag er gehört dir allein
sind die Sorgen auch oft noch so groß
lass deine Träume niemals los
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Unkas
Registriert: Sep 2007
Herkunft: Düsseldorf
Beiträge: 116
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*** In meinem Traumland gäbe es viele kleine süße Lämmer, die lustig auf einer blühenden Wiese tollen im Sonenschein, und sich mit Freuden gegenseitig schlachten und ihre leckeren Filetstücke mirzuliebe auf den heißglühenden Grill legen
Ähm ok, ich versuche es mal ohne Sarkasmus. Ein meiner Wunschwelt macht Alkohol keinen Kater, Tabak keinen Krebs, Politiker wären ehrlich und es gäbe auch in der Stadt einen klaren Sternenhimmel. Das ist jeweils als pars pro toto zu verstehen  Und sag mir keiner, das sei phantasielos! Der kennt sich mit Politik nicht aus
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Lilith
Registriert: May 2007
Herkunft: Tröglitz
Beiträge: 437
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**** Lieber Unkas,
ich finde nicht das Du phantasielos bist.
Aber es macht mich traurig, zu lesen wohin Du Deinen Focus in Deiner Phantasiewelt richtest, aufs Sarkasmus, Töten, Betäuben und auf Macht.
Gibts da nix, was in Dir schlummert, was wirklich nach liebervoller Phantasie klingt ???
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Unkas
Registriert: Sep 2007
Herkunft: Düsseldorf
Beiträge: 116
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*** Naja es geht ja hier um äußere Begebenheiten. Ich finde nicht, dass eine Welt, in der nicht schädlich ist, was Spaß macht, wo es keine fiesen Krankheiten gibt, mit einer vernünftigen und gerechten Politik und einer sauberen Umwelt so furchtbar schrecklich wäre Es ist nicht ganz das Friede-Freude-Eierkuchen-Modell, das ich ein bisschen auf die Schippe genommen habe. Aber die Welt soll ja noch ein bisschen spannend bleiben, oder?
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